Chronik:Spielabend 1

Aus Das Vermächtnis des Feuers
Wechseln zu: Navigation, Suche


Spielabend #1 - 16. Juli 2009

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
16. Erastus 4709
Zusammenfassung
Nadira erzählt:

So, hier sind wir also. 4 Leute, die sich aufgemacht haben, nach Kelmarane zu reisen. Jeder mit einem eigenen Grund.

Da hätten wir zunächst Jabbar, ein (zu) großer aber auch starker Mensch mit einem Krummsäbel, der so groß ist, daß ich mich dahinter verstecken könnte. Er mag nicht besonders helle sein und gut aussehen tut er sicherlich nicht, was aber nicht heißt, das man mit ihm alles machen kann. Scheint wohl an seinem nicht segensreichen Vorleben gelegen zu haben, daß er was argwöhnisch ist. Er ist jedenfalls da, um sich seine Freiheit zu verdienen. Da er sein Herz am rechten Fleck hat werde ich ihm dabei helfen.

Ein weiterer Resiegeselle ist Al-Karum. Ein Halbelf aus dem Mwangi. Schokobraune Haut, leicht spitze Öhrchen und gutaussehend, wenn auch was schwach auf der Brust. Sicherlich Interessant für eine nette Nacht. Den sollte ich mir warm halten. Er erzählt nicht viel, ist aber ein guter Zuhörer. Weshalb, fiel mit später auf. Jeden Abend setzt er sich hin und bringt alles Erlebte zu Papier. Schein wohl ein Mitglid der Pathfinder zu sein, jedenfalls läßt der Kompaß darauf schießen. Hat das magische Talent von seinen Eltern geerbt.

Der dritte im Bunde ist Fayeth. Ein doch gutaussehender Mann aus Katapesh, der sich auch gut auszudrücken vermag. Ist sehr sportlich, gewandt, gut gebaut und man kann sich mit ihm auch nett unterhalten. Eine nette Partie. Aber wie hat Haleen immer gesagt: "Wenn man sich mit einem Mann eingelassen hat, zeigt er sein wahres ich erst nach der Heirat." Ob das ein Kämpfer ist (sein meisterliches Rapier deutet darauf hin) oder doch was anderes, weis ich nicht. Er scheint wohl schon was erlebt zu haben, denn ich habe noch nichts gesehen, wo er keine Ahnung hatte, wie man die Situation regelt.

Und zum Schluß ich, Nadira Sodeen al Kabith, Trägerin des Lichts und der Hoffnung unserer Blume der Morgenröte, Sarenrae. Wer meine Eltern waren, weis ich nicht. Bin im Weisenhaus aufgewachsen, wo mich die Jungs immer geärgert haben. Irgendwann bin ich abgehauen und Haleen hat mich unter ihre Fittiche genommen. Sie war wie eine große Schwester für mich und war immer für mich da, sogar als ich mich berufen fühlte, das Licht und die Hoffnung zu verbreiten und zum Sarenraetempel ging. Die erkannten auch meine Begabung und, da jeder eine zweite Chanche verdient, bildeten sie mich auch aus. In meinem letzten Jahr als Akolythin war Haleen verschwunden. Nur ein Zettel mit der Nachricht, daß sie nun weg ist und ich sie nicht suchen sollte war geblieben. Ich kenne sie aber zu lange, um das zu glauben und forschte selber nach. Das dauerte einige Zeit. Kurz nach meiner Ordination bekam ich den Hinweis, auf den ich schon so lange hingearbeitet hatte. Der Name Haleen ist in Verbindung mit dem (vor einiger Zeit aufgegebenen) Ort Kelmarane gefallen. Also auf nach Kelmarane. Ich kratze mein letztes Erspartes zusammen, rüstete mich aus und schloß mich einer Karawane an, die nach Kelmarane ziehen will. Heiler sind immer gesucht und so konnte ich mit. Sogar umsonst und Reittiere stellt man mir auch. Yippie. Haleen, ich komme!


Wir waren mit Garawel, der uns angeheuert hat, schon eine Woche unterwegs, um uns mit der Karawane an des Sultans Klaue, einen etwas seltsamen Baum, zu treffen. Wir hatten gerade den letzten Hügel überquert und sahen das Lager. Dort brannte einer der Wagen. Da das Überleben in der Wüste auch auf gegenseite Hilfe und Gastfreundschaft fußt, machten wir uns gleich auf um zu helfen. Al Karum wirkte einen Schlafenzauber um panisch umherlaufende Tiere, die aus der Koppel ausgebrochen sind, zu beruhigen, Fayeth reihte sich in die Kolonne ein, um beim Löschen zu helfen, Jabbar ging zum Nachbarwagen, wo schon mehrere Bewaffnete versuchten diesen aus der Gefahrenzone zu bringen, aber den Wagen keinen müden Zentimeter bewegt bekommen, ich erspäte zwei bewustlose, schwer verwundete Wachen direkt am brennenden Wagen und einen verzweifelten älteren Mann, der die beiden nicht stabilisiert bekam. Jeder von uns erwies sich als Hilfreich. Al Karum konnte insgesammt 4 Tiere beruhigen, Jabbar konnte mit Hilfe der anderen den Wagen wegbugsieren und ich konnte die Gnade Sarenraes erwirken, denn es war noch nicht Zeit für die beiden taperen Recken zu Pharasma zu gehen. Mit vereinten Kräften dann konnten wir das Feuer dann löschen. Ein Blick in den Wagen ergab ein Bild des Grauens, denn der Wahrsager, dem der Wagen gehört hatte, war tot. In seinem Wagen verbrannt. Lady Rhoveshki, die diese Karawane zusammengestellt hatte, vermutete, daß dieses Feuer nicht einfach so ausgebrochen sein könnte und bat uns, da wir über jeden Verdacht erhaben sind, nachzuforschen, was da überhaupt passiert ist. Wir nahmen diese Bitte an und untersuchten alles, sprachen mit verschiendesten Leuten und versuchten irgendwelche Verdächtigen zu ermitteln. Dabei fiel uns einer besonders auf. Dashkin, ein Fährtenleser und Gnollspezialist (für meine Nase zu sehr Spezialist, denn er riecht auch wie einer), ist sehr einzelgängerisch, hatte ein Auge auf die Lady geworfen und war auch sonst nicht so besonders beliebt. Auch wenn wir eine Eifersuchtsszene nicht ausschließen können, glauben wir nicht, daß der sowas macht. Ist doch klar, daß der als erstes auf der Verdächtigenliste steht. Wir hörten uns nochwas rum und erfuhren dabei auch, daß eines der Tiere fehlt, eine Ziege. Da es aber dunkel ist und sogar mein betörendes Lächeln den Waldläufer nicht überreden konnte jetzt nach der Ziege zu suchen, beschlossen wir, Lady Rhoveshki Bericht zu erstatten und dann schlafen zu legen. Nun ja, das mit dem Schlafen wurde nichts. Die Lady zitierte Dashkin zu sich und als dieser eine Geschichte mit Pugwampis auftischte, entschloß sie, dieser Geschichte erst Glauben zu schenken, wenn er einen solchen herbringen könnte. Und weil es Nacht ist, sollen wir mit. Auf zur Pugwampi-jagt.

Voll ausgerüstet machten wir uns dann auf und etwa 50 meter vom Camp entfernt sehen wir kleine Spuren...von einer Ziege. Wir folgen dieser immer weiter in die Wüste und erspähten diese dann endlich. Mitten in einem Kakteenfeld angebunden an einem großen knorrigen Ast mit einem kruden Seil. Da stimmt was nicht und ich versuchte das Feld irgendwie zu umgehen, was aber nach 100 Metern erfolglos erschien. In der Zeit mähte Jabbar die Kakteen um. durch diese Passage konnte dann Fayeth sehr galant den Stacheln ausweichend bis zur Ziege vordringen. Dann schlug das Pech zu und er hätte sich beinahe hingelegt. Mitten in die Kakteen. Autsch!. Als er dann doch die Ziege losschneiden konnte, erspähten wir dann auch den ersten Pugwampi, der mit einem kleinen Bogen auf Fayeth schoß, aber weit verfehlte.

EP
100


Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge