Chronik:Spielabend 19
Spielabend #19 - 18. März 2010
- Spieler
- Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
- Datum
- 27.-28. Erastus 4709
- Zusammenfassung
- Nadira berichtet:
Nachdem wir die Kältesporen im Zaum gebkommen haben, wollten wir uns zur Doppelflügeltür begeben. Doch ein mit Pilzen vollgewucheter seitenraum erregte Fayeths Neugierde. er ging vorsichtig rein und plötzlich ertönte ein ohrenbetäubender Krach, der von zwei mannshohen violetten Pilzen ausging. Was Fayeth zunächst nicht ahnte, war, daß diese Pilze auch noch Tentakel hatten, womit sie über 3 Meter weit peitschen konnten. Dies musste auch Jabbar erkennen, als er reinstürmte um Fayeth zu helfen. Muß ich noch dazu erwähnen, daß diese Tentakeln auch noch mit Gift voll sind, die das Fleisch von den Knochen faulen läßt ? Jabbar wurde mehrmals vom Gift getroffen und nur mit einer Bärenstärke aus dem Stab konnte Jabbar mit gewohnter Kraft kämpfen. Ausgeschlaucht und mit dem Wissen, daß wir uns nun angekündigt haben, zogen wir uns zurück.
Oben angekommen beratschlagten wir, wie und wo wir übernachten sollen. Kelmarane ist zu weit weg und mitten in der Wüste ist auch nicht toll, also verbarrikadierten wir uns im Fort (verrammelten die Geheimtüre) und nächtigen dort. War ein Fehler. Immerhin hatte ich darauf bestanden, alle Restorationsmagie zu verwenden, inclusiver Tränke, um den Giftschaden bei Fayeth und Jabbar zu reduzieren. Dies sollte eines der Faktoren werden, wieso wir die Nacht überlebten.
Mitten in der Nacht hörte Fayeth was (immerhin war er derjenige, der gerade Wache hielt) und als er vorsichtig rausspähte, sah er mehrere Gestalten, die sich auf das innere des Fort zubewegten. Er lief wieder runter und weckte uns, aber da machten schon die ersten die Türe auf. Nun im Licht konnten wir sehen, daß es Ghule waren. Fayeth versuchte mit gekonnten Manövern (inclusiver Türe zumachen) die Ghule vom Leib zu halten, was aber nach einiger Zeit nicht den geünschten Effekt hatte. Um das Chaos zu komplettieren kam auch ein anderer Ghoul die zweite Türe rein. Jabbar stellte auch noch fest, daß ein unsichtbarer mit am Werke war und der wesendlich stärker zuschlug und auch noch heiß war. (Er machte auch Feuerschaden.) Zu allem Überdruß wurde er nicht sichtbar, als er zuschlug. *Schluck* Al Karum wollte zunächst eine Flammenkugel machen und damit sein letzten 2. Stufe Spruch verwenden, ich rief ihm aber zu, er solle den unsichtbaren mit einem Glitterdust versehen. Fayeth war eh schon von der Ghoullähmung befallen, da kann er auch noch blind werden. Dies war der rettende Einfall, denn er wurde nicht nur gut sichtbar, nein, das Glitzern machte ihn auch noch Blind, was dazu führte, daß er häufiger ins Leere schlug, denn Hören konnte er nicht so gut. Ich verwendete meine Kanalisierungsenergien dazu, die Untoten zu schaden und stellte dabei fest, daß der Unsichtbare auch wohl untot war, denn er nahm auch Schaden. Mit Kanalisieren verbrachte ich meine Aktionen, während Jabbar auf den Unsichtbaren einprügelt und Al Karum mit seinen Kältestrahlen versuchte ihn zu treffen. Aber auch der heiße unsichtbare Untote traf mal hier und da und riß fürchterliche Wunden. Als Jabbar kurz vom Ende war, war ihm die Wahl zwischen Rückzug oder Angriff gegeben. Er zog sich zurück, um mit seinen Tränken sich soweit wieder hochzuheilen, daß er einen weiteren Angriff übersteht. Also war es nun Al Karum, der sich schützend in den Weg stellte, an der Reihe Schaden zu machen. Auch er erlitt fürchterliche Wunden und ich opferte sogar meinen letzten Spruch, den stärksten Heilspruch, den meine Göttin mir zu Verfügung stellt, um den Untoten endlich zu vernichten. Ich habe ihn zwar getroffen, aber er widerstand der positiven Energie, so daß er nicht zugrunde ging. Dadurch befasste er sich aber nun mit mir und da ich noch voller Gesundheit war, war wieder eine Runde gewonnen. Dann endete der Glitterdust und wir konnten wieder nichts sehen. Wir wussten aber, daß er noch genau vor mir stand und auf diesen Bereich konzentrierten wir unsere Angriffe. Al karum verfehte, ich auch, aber Jabbar traf per Glück und göttliche Fügung und brachte so den (greater) Goul zur Strecke. Mit meinen letzten Heilfertigkeiten, die es erlauben, Leute im kritischen Gesundheitszustand zu heilen (Rebuke Death) konnte ich meine Kameraden vorm Verbluten bewahren und somit den nächsten Morgen willkommen heißen. Sarenrae sei gepriesen.
Am nächsten Morgen verwendete ich einige meiner Kanalisierungenergien um alle wieder auf Vordermann zu bringen, einige Attributsschäden zu heilen und uns auf die Aktion mit dem dunkeln Raum vorzubereiten. Ich memorisierte zwei Tageslicht-sprüche, die zwei Stärkungssprüche für unseren Jabbar, einen Furcht beseitigen, einen Segen und andere Keinigkeiten sowie die üblichen Heilsprüche.
Gut vorbereitet und Jabbar mit allem erdenklichen Gestärkt machte ich nun die Türe auf und bannte die Dunkelheit. Jabbar ging aber das Herz so in die Hose, daß er selbst mit Furcht beseitigen Reisaus nahm. Fayeth lief direkt hinterher, auch aus Furcht. Nur Al Karum un ich blieben Wacker. Al Karum beschwor direkt eine Feuerkugel und ich versuchte zu Ergründen, was das für eine Kreatur war. Nachdem es mich angegriffen hatte, erkannte ich das auch dies ein Untoter war und somit hatte ich eine Möglichkeit ihn zu schädigen, und dabei 100%ig sicher zu sein, daß ich ihn auch kriege, selbst, wenn es wieder Dunkel ist. Es wurde aber nicht Dunkel und so konnten Al karums Fuerkugeln, wovon inzwischen 2 da waren und den Furcht-wächter bedrängten und meine Kanalsierungen den Schrecken besiegen. 1 Minute später hörte auch die Furcht auf und unsere beiden Recken waren wieder Einsatfähig. Der Raum war übersäht mit Kupfermünzen (über 40000 Stück) und die Überlegung ist nun, ob wir die 800 Kilo schleppen sollten oder nicht. Wir vertagten das zunächst und durchsuchten das Gewölbe noch gründlich, stellten aber keine weiteren Bewohner mehr fest. Aber der Raum, den wie betreten wollten, bevor der Pilzraum Fayeths Interesse erregte entpuppte sich als Sarenrae Kapelle (die seltsamerweise Unteririsch liegt), der als Ghoul-Dinnerhalle misbraucht wurde.
- EP
- 1.600
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Kapitel I: Der Ruf des Kadaverkönigs | Kapitel II: Das Haus der Bestie | Kapitel III: Der Preis des Schakals