Chronik:Spielabend 2

Aus Das Vermächtnis des Feuers
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Spielabend #2 - 21. Juli 2009

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
16. - 17. Erastus 4709
Zusammenfassung
Wir retten eine Ziege, beweisen Dashki's Unschuld und starten die Erkundung der Klosterruine nahe Kelmaran.

Nach einem ermüdendem Kampf, den Al und Jabbar schließlich aber doch noch für uns entscheiden konnten, suchten wir die Ziege, welche, durch den Kampf verschreckt, geflüchtet war. Als wir ihrer habhaft geworden waren, begaben wir uns zurück zum Lager, um die Neuigkeiten zu berichten – und natürlich, um die Ziege wieder zurück zu bringen. Dort angekommen, konnte wir dank der teilweise verbrannten Spielkarten, die wir bei dem Pugwampi gefunden hatten, Dashki's Unschuld beweisen. Da die Gegend eventuell durch Pugwampis „verseucht“ sein könnte, beschloss Roweshki, dass wir eine feste und sichere Basis brauchen würden. Hierfür bot sich die nahe gelegene Klosterruine an. Da wir uns so gut geschlagen hatten, bot sie uns an, in ihre Dienste zu treten (für 200GM Lohn/Person). Dankbar nahmen wir an.

17. Erasmus

Die Nacht verlief ruhig und am nächsten Morgen brachen wir in Richtung Kelmaran auf, in dessen Nähe sich die von uns als zukünftige Basis angedachte Klosterruine befand. Wir machten ein paar Meilen vor der Ruine halt und unsere kleine Truppe wurde als Erkundungstrupp losgeschickt, um die Ruine auf mögliche Gefahren zu überprüfen – und diese dann auch direkt zu beseitigen.

An der Ruine angekommen, stellte Nadira fest, daß es sich wohl um eine ehemaliges Sarenrae Kloster handelte. Auf den ersten Eindruck hin konnte man sagen, daß das Kloster wohl nicht gewaltsam zerstört wurde, sondern eher durch jahrelange Vernachlässigung teilweise eingestürzt war. Es gab nur zwei Eingänge, welche beide auf der gleichen Seite waren und die Außenmauern schienen noch durchaus in Takt zu sein, wenn auch weite Teile des Daches eingestürzt waren.

Wir betraten vorsichtig die Ruine und fanden nach einem langem Säulengang einen großen Altarraum, welcher von zwei kleineren Räumen flankiert wurde. Wir untersuchten zuerst diese kleineren Räume und fanden im westlichen Seitenschiff einen zerstörten Altar, sowie eine Statue – wahrscheinlich die eines Heiligen, welcher besorgte Blicke in Richtung des „fahlen Berges“ warf.

Im östlichen Seitenschiff befand sich eine Abbildung, welche den gleichen Heiligen zeigte. Unter dieser Darstellung befand sich eine Inschrift, welche lautete: „Ein unheiliger Geist wurde von diesem Ort vertrieben von Theodephus Estrovan, Diener des Aroden im Jahre 4691 A.K.“.

Das Hauptschiff in der Mitte sah nicht viel besser aus. In dem 6 Meter hohen Raum befand sich fast exakt in der Mitte und in ca. 3 Meter Höhe ein von einem Balken des Dachstuhls herab hängendes Knäuel, welches aus abgetrennten Köpfen in verschiedenen Stadien der Verwesung, nur zusammengehalten von ein paar Stricken, bestand. Fast die Hälfte der rechten Seite des Dachstuhls wurde von einer Art Teppichverhau eingenommen.

Kaum hatten wir den Raum betreten, um uns das Ganze mal genauer anzusehen, als auch schon ein Pugwampi aus dem Knäuel hervorlugte und anfing, sich über uns lustig zu machen. Prompt entbrannte ein Kampf, dem sich 5 weitere Pugwampis anschlossen. Nach einem nervenaufreibenden – oder besser gesagt: nervtötendem – Kampf gelang es uns schließlich, 3 der Pugwampis zu töten. Ein anderer Pugwampi ergriff die Flucht in die Innereien der Klosterruine, während die beiden anderen verbliebenen Pugwampis in den Teppichverhau zwischen den Deckenbalken zurückzogen.

EP
300


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