Chronik:Spielabend 6

Aus Das Vermächtnis des Feuers
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Spielabend #6 - 27. August 2009

Spieler
Markus, Michael, Stefan, Wolfgang
Datum
18. - 19. Erastus 4709
Zusammenfassung
18.Erastus

Die Gruppe beschloss, nochmals die total verwüstete Bibliothek zu untersuchen. Dabei fand sich jedoch wie erwartet kaum etwas. Einzig ein Buch mit dem Titel „Höfe aus Stein und Feuer“ schien noch brauchbar zu sein und wurde sofort Al-Karum überlassen, da es von Elemantardjinnies berichtete. Anschließend folgte noch eine genaue Durchsuchung des alchemistischen Labors, die jedoch erfolglos blieb.

So kehrte die Gruppe zum Lager der Karawane an der Sultansklaue zurück und berichtete Garavel, dass die Klosteranlage geräumt sei. Nach kurzer Zeit siedelte die Karawane dann in die Ruine um. Dabei bezog Almar Roveschki mit Ihren Wachen die Bibliothek, Garavel erhielt die von den Pavianen verwüstete und leider noch bestialisch stinkende Unterkunft, die Kameltreiber ließen sich in der Küche nieder, Zastoran quartierte sich im alchemistischen Labor ein während die Söldner auf Befehl von Frau Roveschki widerwillig den Turm der Klesche bezogen. Die Abenteuergruppe richtete sich das Dormitorum und das Refektorium für die Nacht her. Fayedh holte eines der großen rot gesprenkelten Eier aus dem Innenhof in der Hoffnung, dass Daschkin, der den Schrein mit der beweglichen Statue bezogen hatte, das Ei zuordnen könne. Leider konnte Daschkin jedoch keine Aussage zu dem Gelege treffen. Auch Zastoran wusste nicht mehr zu sagen, als dass das Ei vermutlich zu einem großen Aasfresser gehöre. So wurde das Ei wieder zurückgelegt.

Da die Wachen der Karawane im Einsatz waren, verzichteten die Abenteurer auf eigene Wachen. Dies sollte sich als fatale Fehleinschätzung herausstellen: In der Nacht wurde Fayedh plötzlich aufgrund eines ungewöhnlichen Geräusches wach. Als er vorsichtig aufstand und seine ewig brennende Fackel aus dem Rucksack zog, entdeckte er eine Riesenspinne im Zimmer, die sofort angriff. Sein Schmerzensschrei weckte Al-Karum. Fayedh gelang es, sein Rapier unter dem Bett hervor zu angeln, verfehlte jedoch die Spinne. Nicht so das giftige Wesen: Auch ein zweiter Biss schwächte Fayedh, während der Kampfeslärm nun auch Nadira und Jabbar aus den Betten holte. Schlaftrunken griff Jabbar ein, verfehlte jedoch die Spinne mit seiner riesigen Waffe deutlich und schlug in einen Bettpfosten, so dass das Scimitar stecken blieb. Auch dieser Angriff brachte die Spinne nicht davon ab, weiter Fayedh zu beißen, der mit jedem Biss zusehends aufgrund der Giftwirkung schwächer wurde. Auch Al-Kaum gelang es nicht, einen Elemantarstrahl oder Schlafzauber auf die Spinne zu wirken. Zu allem Überfluss war auch der Versuch Nadiras, einen Heilzauber auf Fayedh zu wirken, nur minimal erfolgreich. Jabbars Versuch, sein feststeckendes Scimitar aus dem Bettpfosten zu ziehen, war nicht von Erfolg gekrönt. Erfolgreich war dagegen der anschließende Spinnenbiss gegen Jabbar. Als Al-Karum einen weiteren Elementarstrahl versiebte, wandte sich die Spinne erneut Fayedh zu und konnte diesen wiederum mit der Giftwirkung schwächen. In der Zwischenzeit hatte sich Jabbar seine Zweitwaffe geholt und konnte so die Spinne, obwohl selbst durch das Gift bereits geschwächt, mit einem Hieb immerhin so sehr verletzen, dass diese fortan keine Gefahr mehr darstellte. Al-Karum entdeckte, dass die Spinne wohl aus dem Turm stammte, den wir am Vortag nicht näher untersucht hatten, weil der Aufgang bereits zusammengebrochen war. Während Nadira die Verletzten pflegte, schlug Fayedh vor, dies vor der Karavane geheim zu halten, da es ja Auftrag der Gruppe war, das Kloster für die Nacht vorzubereiten. Als die Gruppe sich wieder zur Ruhe begab, hörte sie noch ein fernes Jaulen, welches von einem noch ferneren Jaulen, das nur noch Nadira hörte, beantwortet wurde.

19. Erastus

Am nächsten Morgen erfuhren die Abenteurer, dass sich alle Mitreisenden gegen Mittag in der Kapelle treffen sollten. Frau Roveschki wolle der Karawane das weitere Vorgehen erläutern.

Bis zum Mittag bleib noch genügend Zeit, in der die Gruppe den Turm erkundete. Da Fayedh zu geschwächt war, überließ er den Federfallring Jabbar, der mittels eines Seiles in den Turm hinauf kletterte. Als er jedoch auf halber Höhe ankam, brach ein weiterer Balken unter seinem Gewicht durch. Geschützt durch den Ring schwebte er der Gruppe entgegen, die das Geschehen zum Anlaß nahm, sich bei einem Karawanenmitglied einen Wurfanker zu leihen. Damit konnte Jabbar auch bis zur Turmspitze in 12m Höhe klettern. Dort befand sich außer einem schmalen Sims, der vermutlich einmal eine Plattform getragen hatte, nichts mehr. Als Jabbar wieder unten ankam, übergab der den Federfallring Al-Karum, der seinerseits hochkletterte. Auch er entdeckte nichts nennenswertes und genoß kurz die Aussicht vom südlichen Turm.

In der Zwischenzeit hatte Nadira von Zastoran ein Elixier erhalten, welches Stärkeschaden heilen konnte. Obwohl die Injektionen eher unangenehm waren, verfehlte das Elixier bei dem stark geschwächten Fayedh seine Wirkung nicht. Dennoch machte ihm das Spinnengift weiterhin – wenn auch nicht mehr so stark – zu schaffen.

Gegen Mittag versammelte sich die gesamte Karavane wie vereinbart in der Kapelle. Die Söldner hatten hier inzwischen ein wenig aufgeräumt und zudem die Möglichkeit geschaffen, aus dem nördlichen, teilweise beschädigten Buntglasfenster in Richtung Kelmarane zu blicken. Auch andere hatten das nächtliche Gejaule gehört: Daschkin erklärte, dass es sich dabei um den „Ruf des Kadaverkönigs“ handele, einer Form der Nachrichtenübermittlung der Gnolle in Richtung des Fahlen Berges, wo sich der Kadaverkönig aufhalten solle. Frau Roveschki eröffnete der Karawane, dass Sie von den Paktherren den Auftrag erhalten habe, Kelmarane wieder als Handelsposten in Besitz zu nehmen. Zu diesem Zweck werde die Karavane bis auf weiteres in der Klosterruine bleiben und von dort aus zunächst Kelmarane zu beobachten. Zunächst wurde ein Wachdienst für das Kloster und das Buntglasfenster eingerichtet. Da Kelmarane von Gnollen eingenommen war, die auf dem dortigen Schlachtenmarkt Position bezogen hatten, fiel den Abenteurern die Aufgabe zu, die Umgebung des Ortes vorsichtig zu erkunden. Trotz Fayedhs fortdauerender Schwäche sollte der erste Erkundungsgang noch an diesem Nachmittag stattfinden.

EP
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